Archiv für Juli 2009

Münchner Wissenschaftstage

Dienstag, 14. Juli 2009

Die Münchner Wissenschaftstage, die vom 18. Juli bis 21. Juli an über 50 Standorten im Großraum München stattfinden, stehen in diesem Jahr unter dem Motto “Ideen für die Zukunft”. Im Fokus stehen Führungen und Vorträge, Workshops und “Tage der offenen Tür” in Münchner Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu den Themengebieten Raumfahrt, Biotech, Artenschutz und Klimaforschung. Die Highlights der Münchner Wissenschaftstage zählen die Vorträge von Prof. Claudia Kempefrt zum Thema “Klimawandel - Herausforderung für die Zukunft” und ein Vortrag “Abentuer raumfahrt” anläßlich des 40. Jahrestages der Mondlandung.

Prof. Kai Sundmacher erhält Einstein-Professur der CAS

Mittwoch, 1. Juli 2009

Die renommierte Chinese Academy of Sciences (CAS) hat heute den Magdeburger Professor Dr.-Ing. Kai Sundmacher, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg, für ihr Einstein Professoren-Programm ausgewählt. Die hoch angesehene Einstein-Professur wurde 2004 von der Chinese Academy of Sciences ins Leben gerufen - dabei werden jährlich maximal 20 internationale, auf ihrem Fachgebiet herausragende Wissenschaftler und Technologieexperten zu einer Vortragsreise an die Chinesische Akademie der Wissenschaften eingeladen, um dort ihre Arbeiten und aktuellen Forschungs­ergebnisse vorzustellen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Exkurs: Anti Aging Forschung

Mittwoch, 1. Juli 2009

Anti-Aging bezieht sich auf Versuche, die maximale oder die durchschnittliche Lebensdauer durch die Verlangsamung oder Umkehrung der Prozesse des Alterns möglich zu machen. Einige Forscher in diesem Bereich sind der Ansicht, dass hier in nächster wegweisende Durchbrüche durch Gewebe-Verjüngung mit Stammzellen, Organ-Ersatz (auch mit künstlichen Organen) und die molekularen Reparatur wegweisend sein werden, wenn es darum geht, Alterung und Krankheit zu stoppen und eine komplette Erneuerung der Vitalkräfte im Sinne eines jugendlichen Zustandes möglich zu machen (Quelle: http://www.whyweage.com/node/1)

Relevant für die Marktentwicklung von entsprechenden Anti-Aging-Produkten ist zunehmende Bedeutung des Alters einzuschätzen. Ernährung, körperliche Fitness, Pflege, Hormon-Einsatz, Vitamine, Nahrungs-Ergänzungen und Kräuter werden sich mehr und mehr zu einem bedeutendem Wirtschaftszweig der nachindustriellen Periode entwickeln. Wegweisend ist hier der US-Markt, bei dem schon gegenwärtig über 50 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr möglich sind. Und die Wachstumsraten sind hier teilweise zweistellig. Medizinische Experten weisen auf weitere Möglichkeiten in der Verwendung von Anti-Aging-Produkte hin, mit denen man den Altersprozess nicht nur stoppen sondern auch teilweise umkehren kann.
(Quelle: http://www.kurzweilai.net/news/frame.html?main=/news)

Das Thema der Hautalterung steht gegenwärtig im Focus der Anti-Aging-Forschung. Sichtbares und äußeres Zeichen beim Altern ist das Aussehen der Haut. Der Alterungsprozess der Haut setzt schon recht früh ein und bereits lange vor dem eigentlichen Altersprozess können seine Auswirkungen in Form von Falten beobachtbar werden. Diese kann man nutzen, um zwischen biologischer Alterung und Alterung nach äußeren Einflüssen unterscheiden zu können. Inzwischen wurde hier die Wichtigkeit der Vermeidung von UV-Strahlung bestimmt. Diese Lichtalterung lässt sogenannte freie Radikale entstehen, die Zellen zerstören und damit das Aussehen der Haut beeinflussen. “Altersflecken” sind hier das letzte Resultat der Sonnenschäden. Daher ist der Einsatz von ganzjährigen oder spezifischen Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor anzuraten. Auf Nikotingenuss sollte im Sinne einer Vorbeugung gegen Hautalterung verzichtet werden.
(Quelle: Yamada und andere: Dietary tocotrienol reduces… Tokio 2008. Siehe auch: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18490840?dopt=Abstract)

Zunehmend stärker wird auch die psychologische Bedeutsamkeit des Anti-Aging-Prozesses verstanden. Alternde Menschen, die besonders attraktiv erscheinen wollen, haben durch eine kürzlich bekannt gewordene Studie stärkere Angst vor Ablehnung und Zurückweisung wegen ihres Aussehens, als jene, die weniger stark auf Kosmetik setzen. Dies behaupten zumindest Forscher der amerikanischen Universitäten von Kent und Buffalo. (Quelle: http://www.apa.org/) Diese Psychologinnen konnten auch zeigen, dass weibliche Personen im fortgeschrittenen Alter ganz besonders sensibel auf Ablehnung ihres äußeren Erscheinungsbildes reagieren. Deshalb sind diese Kundinnen auch für die Industrie sehr interessant.

Aktuelle Informationen zu dem Thema finden Sie auch unter http://www.anti-aging-forschung.de